Am 20. März 2026 startet mit der Tagundnachtgleiche um 15.45 Uhr Mitteleuropäischer Zeit der Frühling - und mit ihm das ursprüngliche Neujahr. Denn bis heute wird in vielen Kulturen der Beginn des neuen Jahres gar nicht im Januar, sondern zur Frühlingstagundnachtgleiche gefeiert. Weil im Gegensatz zum dunklen Winter der März viel eher als Geburt des Lebens verstanden wird, als Sieg der Sonne über Kälte und Dunkelheit: Schließlich sind genau ab diesem Moment die Tage wieder länger als die Nächte.
Auch in der Astrologie beginnt mit der Tagundnachtgleiche das neue Jahr. Gleichzeitig startet nun das Zeichen Widder, das erste im Tierkreis. Die Konstellationen in diesem Moment gelten in der Astrologie als besonders aussagekräftig für alles, was sich auf der Welt bis zum nächsten Frühlingsanfang durchsetzen wird: Wirtschaftlich, im Miteinander und in der Natur. Am 20. März 2026 geschieht dies mit folgenden Planetenpositionen:

Dank einer auffällig starken Betonung der Zeichen Fische und Widder kann in der Zeit von März 2026 bis März 2027 zunächst einiges eher chaotisch aussehen - um sich dann mit Gespür für das Gesamte neu zu finden. Solve et coagula, löse und erschaffe neu: Dieses Motto gilt nun immer wieder.
Dazu passt, dass wir uns gesellschaftlich in den kommenden Jahren aus astrologischer Sicht tatsächlich in einer größeren Phase des "Resets" befinden. Alte Konzepte funktionieren hier nicht mehr wie zuvor, aber neuen Konzepten fehlt noch die Grundlage. Hoffen wir dennoch, dass wir im richtigen Moment gelassen bleiben können, um dann mit guter Intuition zu handeln, wenn es anliegt. Eigentlich ganz einfach.
In diesem Jahr zeigt der Mond im Widder, dass "das Volk" der Menschheit bereit ist, Neues zu wagen. Passend dazu erscheint an diesem Tag der neue Mond als schmale Sichel am Himmel. Nicht nur das Jahr, sondern auch der Monat startet hier also in eine weitere Runde, was zusätzlichen Schwung gibt. Mehr Schwung zeigt sich auch mit Saturn und Neptun im Widder.
Allerdings befindet sich Uranus, der in der Astrologie für Innovationen der Menschheit zuständig ist, noch immer im Zeichen Stier und traut sich hier nicht ganz aus der konventionellen Reserve. Im Spiegelpunkt mit Pluto kann es dabei einerseits zu fanatischen Extremen kommen, andererseits wird es zunehmend wichtiger, hier und dort umzudenken und neue Konzepte real werden zu lassen. Die Systeme der Macht sind allerdings verwoben und greifen derzeit zu besonderen Mitteln. Zusätzlich zeigen Konstellationen in den Fischen sowie die Sonne bei Neptun, dass wir an vielen Orten noch immer nicht ganz wach geworden sind. Ein rückwärts laufender Merkur in den Fischen bestätigt dies und kann für zusätzliche Verwirrung sorgen, insbesondere wenn es eigentlich um klare Kommunikation oder sachliche Berichterstattung gehen sollte. Hilfreich umwandeln können wir dies, wenn wir in der Lage sind, in Ruhe das Wirkliche zu erkennen. Dabei kann es für alle sinnvoll sein, in die Retrospektive zu gehen und unnötige gesellschaftliche Egoismen aufzulösen. Indem wir dabei auf Nachhaltigkeit setzen und bewahren oder reparieren können, was sich bewährt hat, kommen wir am besten voran. Hier ist es angeraten, mit frischer Energie Schönes durchzusetzen.
© Christine Keidel-Joura
